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Die Dauer der Liebe

24,70

Sabine Gruber

 

3.Aufage 2023, Hardcover, 251 Seiten
C.H.Beck
978-3-406-80696-4

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Ein ergreifender Roman über Verlust und Weiterleben

Die Übersetzerin Renata verliert jäh ihren Lebensgefährten und wird mit gänzlich unerwarteten Konflikten konfrontiert. Sie muss sich außerdem selbst ins Leben zurückkämpfen und die Frage beantworten, ob Konrad, ihr Partner, Geheimnisse vor ihr hatte?
Sabine Grubers Roman Die Dauer der Liebe ist ein ergreifendes, gelegentlich zorniges und manchmal auch komisches Buch.

 

Ein morgendliches Klopfen an der Tür zu ihrer Wiener Wohnung, die Übersetzerin Renata Spaziani öffnet, und die Nachricht, die ihr ein Polizist überbringt, ändert alles: Konrad Grasmann, mit dem sie die letzten fünfundzwanzig Jahre zusammengelebt hat, die Liebe ihres Lebens, ist, erst Anfang sechzig, schon am vorigen Tag auf einem Parkplatz gestorben. Seine Herkunftsfamilie war verständigt worden, Renata aber nicht. Und während sie den Schock des jähen Endes ihrer innigen Partnerschaft verkraften muss, Konrad am liebsten nachsterben will und sich doch ins Leben zurückkämpft, muss sie aushalten, dass Konrads Familie diese Partnerschaft nicht respektiert. Renata und Konrad waren nicht verheiratet, ihr Gefährte hat kein rechtsgültiges Testament hinterlassen. Renata wird doppelt beraubt …

 

Bei den Erinnerungen an Konrad, einem Architekten und Fotokünstler, bei den Aufräumarbeiten und Auseinandersetzungen mit seiner Familie stößt Renata auf Ungereimtheiten in seinem Leben. Hat er ihr etwas verschwiegen? Ihren Erlebnissen mit Konrad und seinen ästhetischen Vorlieben nachspürend und gestützt von ihren Freunden, fasst Renata allmählich wieder Fuß in einem Dasein, das sie nun neu, anders entwerfen muss. Wer soll dazu gehören? Ergreifend, poetisch und klug, gelegentlich zornig und auch komisch erzählt Sabine Gruber in «Die Dauer der Liebe» davon, wie es ist, ohne den anderen weiterleben zu müssen.

 

  • Was bedeutet es, wenn der geliebte und langjährige Lebensgefährte plötzlich stirbt?
  • Ein berührender und poetischer Roman über die Unbegreiflichkeit des Todes und den schwierigen Weg zurück ins Leben
  • Für Leser:innen von Joan Didion „Das Jahr magischen Denken“ und Connie Palmen „I.M. Ischa Meijer“

 

Sabine Gruber lebt als freie Schriftstellerin in Wien.

Für ihr Werk, Erzählungen, Gedichte, Hörspiele und Theaterstücke sowie ihre Romane „Aushäusige“, „Die Zumutung“ (C.H.Beck, 2003), „Über Nacht“ (C.H.Beck, 2007), „Stillbach oder Die Sehnsucht“ (C.H.Beck, 2011) und „Daldossi oder Das Leben des Augenblicks“ (C.H.Beck, 2016) erhielt sie zahlreiche Preise und Stipendien, u.a. den Anton-Wildgans-Preis 2007, den Veza-Canetti-Preis der Stadt Wien 2015, den Österreichischen Kunstpreis für Literatur 2016 und den Preis der Stadt Wien für Literatur 2019. 2020/21 war sie Poet in Residence an der Universität Duisburg-Essen.

Sabine Gruber war mit „Über Nacht“ für den Deutschen und mit „Daldossi oder Das Leben des Augenblicks“ für den Österreichischen Buchpreis nominiert.

 

Pressestimmen

„Es ist nicht leicht, für dieses sensible Thema eine angemessene Sprache zu finden. Nur eine Autorin mit dem stilistischen Können einer Sabine Gruber ist solch einer Herausforderung gewachsen.“
Oberösterreichische Nachrichten, Christian Schacherreiter

 

„Sabine Gruber veranschaulicht eindringlich den Kraftakt des Im-Leben-Bleiben-Müssens, wie es auch in den Texten von Joan Didion und Conny Palmen anklingt. ‚Die Dauer der Liebe‘ hat aber auch einen transformatorischen Ansatz.“
NDR Kultur Neue Bücher, Claudia Cosmos

 

„Ein fast schon leichter, sehr flüssig zu lesender Roman über die Phasen und Bewältigung der Trauer.“
Falter, Sebastian Fasthuber

 

„Sabine Grubers neuer Roman ist Trauer-und Trostbuch, Hilferuf, ein langes Adieu fast wie im wirklichen Leben, mit ungestilltem Verlangen, Geheimnissen, Hindernissen, Spannungen.“
profil, Wolfgang Paterno

 

„Die Trauer der Gegenwart vermischt sich mit Erinnerungen an das vergangene Liebesglück und mit Versuchen, so etwas wie eine Zukunft nach dem Verlust zu gestalten. Sabine Gruber findet dafür immer wieder originelle Wortschöpfungen: der Gewissheitsstich des Todes, die Kümmerkette der Freundinnen.“
WDR 3 Lesestoff, Andreas Wirthensohn

 

„Sabine Gruber schreibt in ‚Die Dauer der Liebe‘ davon, wie es ist, wenn man die Liebe seines Lebens verliert. Wenn man versucht, einen Zipfel des plötzlich Vergangenheit Gewordenen festzuhalten.“
Kurier, Barbara Beer

 

„Sabine Gruber ist mit ihrem Roman ein ebenso politisches wie poetisches Meisterwerk gelungen. Es ist ein Buch, das die gesetzlichen Unzumutbarkeiten für kinderlose Paare ohne Trauschein und Testament aufdeckt, und eine bewegende Erzählung über das Weiterleben ohne den anderen.“
Der Standard, Christa Gürtler

 

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