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»Ihre Briefe bewahre ich alle«

30,90

Felix Salten, Stefan Zweig

 

Hrsg. v. Marcel Atze & Arturo Lorcati
2023, Hardcover,
Wallstein
978-3-8353-5337-4

Artikelnummer: 978-3-8353-5337-4 Kategorien: , Schlagwörter: , , , ,
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Die Korrespondenz von 1903 bis 1939
Ein literarischer Briefwechsel, der während des Exils eine bedrückende Intensität entfaltet.

Felix Salten, Autor von »Bambi« und Starjournalist seiner Zeit, und Stefan Zweig, berühmter Novellist, Biograph und Chronist des Fin de Siècle: Diese beiden Weltautoren, deren Wurzeln in Wien liegen, korrespondieren über dreieinhalb Jahrzehnte:

Sie diskutieren über ihr Werk, debattieren über das Zeitgeschehen, tauschen sich über Freunde und Feinde aus. Auch während des aufkommenden Nationalsozialismus versuchen sie einander beizustehen, obschon es ihnen an letzter Entschlossenheit mangelt.

Doch auf der Flucht und im Exil wird der Briefwechsel intensiver: Ein Viertel der 81 in diesem Band enthaltenen Korrespondenzstücke stammt aus der Zeit nach März 1938. Salten, der erst ein Jahr später nach Zürich ausreisen kann, vernichtete damals einen Großteil seines Briefarchivs. Zweig ließ er wissen: »Ihre Briefe bewahre ich alle«.

 

Felix Salten (1869-1945) lebte als Journalist und Schriftsteller in Wien, Berlin und im Exil in der Schweiz. Die Filmrechte zu seinem Welterfolg »Bambi« verkaufte er für eine lächerlich geringe Summe an Walt Disney.

 

Stefan Zweig (1881-1942) war ein österreichischer Schriftsteller. Er verfasste vor allem Novellen und Erzählungen. Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme 1934 floh er nach London, während des Zweiten Weltkriegs dann weiter in die USA. Später emigrierte er nach Brasilien, wo er sich 1942 das Leben nahm. Mit seinem Buch »Die Schachnovelle« (1941) wurde er weltberühmt.

 

Pressestimmen

»eine aufregende deutsch-österreichische Kulturgeschichte der Jahre 1903 bis 1939 (…). Es ist eine faszinierende, in steigendem Maße beklemmende Lektüre.«
Nicola Behrmann, FAZ, 22.04.2023

 

»Was nun schriebe man über diese einundachtzig Briefe, die sich nahezu gleichmäßig auf die beiden Briefpartner, Felix Salten und Stefan Zweig, verteilen? Dass sie vorzüglich ediert sind, (über-)reich bebildert, sachgerecht kommentiert und benachwortet.«
Rüdiger Görner, Die Presse/Spectrum, 29.04.2023)

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